Was man beim Zaunfundament beachten sollte

August 8, 2008 – 2:39 am

Grundsätzlich empfiehlt es sich immer ein Zaunfundament zu errichten, weil der Zaun dann viel fester, sicherer und länger stehen wird und auch deutlich weniger anfällig für Schädlinge und Witterung ist. Ein gutes Fundament ist schließlich für alle Bauvorhaben die Verankerung im Boden und die richtige Basis.
Allerdings gibt es beim Errichten des Fundaments einiges zu beachten. Erstmal muss das Zaunfundament natürlich auf die Art, die Größe und den Zweck des Zauns abgestimmt sein. Je höher ein Pfosten ist, und je mehr er aushalten muss, desto fester – und das heißt auch tiefer – sollte er verankert sein.

Es empfiehlt sich mindestens bis auf die Frosttiefe zu gehen, damit das Fundament nicht beschädigt wird. In Deutschland würde das bedeuten, dass man ungefähr 0,8 bis 1 m in die Erde gräbt. In anderen Ländern kann sich die Frosttiefe natürlich deutlich davon unterscheiden, so liegt sie in Österreich zum Beispiel bei bis zu 1,60 m, danach muss sich also gesondert erkundigt werden.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten das Zaunfundament zu gestalten. Unter Umständen genügt es einfach, die Pfosten mit einem Kiesbett in die Erde einzugraben. Eine feste und einigermaßen günstige Variante ist die Gründung aus Fertigbeton, man kann mit einem Gemisch aus Zement und Kiessand im Verhältnis 1 zu 6 genauso vorgehen.

Entweder man gräbt eine komplette Kuhle bis auf die gewünschte Fundamentstiefe, oder aber man spart sich eine Menge Beton, indem man nur eine Spatentiefe richtig aushebt und dann mit Hilfe eines Erdbohrers in die Tiefe geht. Dann wird dem Loch eine Füllung mit dem Beton verpasst, und der Pfosten eingesetzt. Besonders wichtig ist jetzt die exakte Ausrichtung mit der Wasserwaage, sonst hat man immer einen schiefen Zaun und ärgert sich fürchterlich. Ist der Pfosten sorgfältig ausgerichtet, kann der der Beton festgedrückt werden, natürlich sollte man ihn auch schön glatt machen. Trocknen lassen und fertig ist das Zaunfundament.